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SO FINDEST DU EINEN HILFREICHEN UMGANG MIT DEINEM SCHMERZ

SCHMERZ LASS NACH!

Kennst du das auch? Schmerzen, die dich quälen, nachts wachhalten und dafür sorgen, dass du dich auf nichts mehr anderes konzentrieren kannst außer den Wunsch, dass das endlich aufhören möge?

Was, wenn es eine Möglichkeit gäbe hilfreich mit deinem körperlichen Schmerz umzugehen?

Wenn du

  • dich nicht mehr auf deinen Schmerz fixieren musst
  • dich nicht mehr vom Schmerz gefangen nehmen lässt
  • die Lautstärke deines Schmerzes kontrollieren kannst
  • die Angst los lässt, mit deinen Schmerzen dauerhaft leben zu müssen

Wärst du glücklich, wenn ich dir verrate wie das gelingen kann? Wie du mit deinen Schmerzen leben kannst und dabei dennoch Lebensfreude und Zuversicht spürst?

Ich kann zu gut verstehen, wenn du jetzt glaubst, dass das ein unerreichbares Ideal ist.

Vermutlich liest du diesen Artikel aber genau deshalb, weil die anderen Methoden, die du bisher angewendet hast, um deine Lebensqualität zurück zu gewinnen, wenig bis gar nicht wirksam waren?

Ich verspreche dir, es gibt eine Lösung für dich. Dazu musst du zunächst folgendes Wissen.

Egal ob du unter akuten oder chronischen Schmerzen leidest, man unterscheidet zwei Dimensionen des Schmerzes:

  • den primären Schmerz

und

  • den sekundären Schmerz

 

Schmerz ist eine Empfindung, die von deinem Gehirn vermittelt und interpretiert wird.

Der primäre Schmerz sind die Rohdaten, die von einer Verletzung, Entzündung oder Erkrankung über Schmerzrezeptoren zunächst zum Rückenmark und dann in einem komplexen Prozess in verschiedene Gehirnbereiche gesendet werden. Dort werden sie mit Gedächtnisinhalten verglichen, emotional eingefärbt und mehr oder weniger stark als Schmerz wahrgenommen

Der sekundäre Schmerz ist das Leiden, das verursacht wird durch die Gedanken, Gefühle, Emotionen und Erinnerungen, die du mit deinem Schmerz verbindest. Das kann Angst sein, Erschöpfung, ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit oder der Ohnmacht.

Körperlicher Schmerz ist an sich nichts Schlechtes.

Er ist ein Warnsystem unseres Körpers. Schmerz ist sogar eine lebenswichtige Empfindung, die uns zum Beispiel vor Hitze, Kälte oder gefährlichen Chemikalien schützt.

Nachteilig für unsere Gesundheit wird Schmerz dann, wenn der sekundäre Schmerz dafür sorgt, dass wir über einen längeren Zeitraum leiden:

  • Angst haben, traurig und/oder gereizt sind
  • starken Stress empfinden
  • uns gar nicht mehr entspannen können und sich der ganze Körper verkrampft
  • uns hilflos dem Schmerz ausgeliefert fühlen

Bei chronischen Schmerzen kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Nervenzellen und Gehirnareale formen sich um. Das Nervenzellen, die den Reiz übertragen werden „sensibler“ und feuern ihre Information schneller und intensiver, auch wenn sich der Schmerz vielleicht gar nicht verändert hat. Zum Teil beginnen sie auch dann Signale zu senden, wenn ein normalerweise nicht schmerzhafter Reiz vorliegt. Es entsteht ein Schmerzgedächtnis, das zu einer gesteigerten Schmerzempfindlichkeit oder spontanem Schmerz führen kann.

Die gute Nachricht ist: Dein Körper ist in der Lage sich selbst zu heilen.

Und dein Gehirn kann sich jederzeit auch wieder neu vernetzen.

Du bist deinen Schmerzen nicht hilflos ausgeliefert! Was du kontrollieren kannst, ist dein sekundäres Leiden. Es ist erwiesen: wenn man Angst, Stress und Depression verringert, verringert sich die Wahrnehmung von Schmerz ebenso oder verschwindet sogar.

Lerne, deine Schmerzen zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Du kannst sie beeinflussen, umformen und so erträglicher machen. Das geschieht nicht von allein, aber es gibt erprobte Methoden, die bei regelmäßiger Anwendung absolut wirksam sind.

Um jetzt gleich zu beginnen, hol dir gratis die von mir entwickelte ZEN-Übung zum hilfreichen Umgang mit körperlichem Schmerz. Es ist eine Achtsamkeits- und Atemübung, die drei Schritte beinhaltet:

Z -Zentriere

E- Erforsche

N – Nimm Abstand

Das Zentrieren im Atem hilft dir dabei, dich schrittweise für deine Schmerz-Landschaft zu öffnen. Ich sage bewusst Landschaft, denn wenn du das Schmerzgeschehen beobachtest wirst du feststellen, dass die körperlichen Empfindungen von allerhand Gedanken, Bewertungen, Erinnerung und Emotionen begleitet werden. 

Sobald du den bewussten Kontakt mit deinem Atem hergestellt hast und dein Geist im Atem ruht, öffnest du dich langsam und behutsam, Schritt für Schritt dem Erleben deines Schmerzes in all seinen Facetten und mit all seinen Begleiterscheinungen. Du gehst mutig dorthin, wo es unangenehm, dunkel und vielleicht erdrückend ist. Und versuchst dabei, das was du entdeckst, nicht zu beurteilen und nicht zu reagieren. Du bleibst in deinem Atem verankert, wie in einem sicheren Hafen. So kannst du dein Schmerzgeschehen verstehen lernen und übst dich daran mit dem zurechtzukommen, was dich von Augenblick zu Augenblick, von Atemzug zu Atemzug erwartet.

Diese Übung ist eine Zeit des Zulassens. Du beendest den Kampf mit deinem Schmerz. Du wirst friedlicher. So veränderst du die Wertigkeit deines Schmerzes. Du nimmst Abstand von deiner Schmerzerwartung und öffnest deinen Geist für eine andere Perspektive.

Vielleicht kommen Gedanken wie: „Ich kann möglicherweise bestimmte Dinge nicht mehr tun, aber trotzdem ein freudvolles Leben haben.“

Dann bist du in einer inneren Haltung der Akzeptanz gegenüber deinem primären Schmerz und sorgst dafür, dass dein sekundäres Leiden allmählich verschwinden darf. So merkwürdig das auch klingen mag, indem du dich mit deinen Erfahrungen anfreundest, so unangenehm und schmerzhaft sie auch sein mögen, desto wahrscheinlicher werden sie sich verändern. Dies geschieht noch leichter, wenn du dich davon befreist, ein bestimmtes Resultat erreichen zu wollen. Paradoxerweise kommt der Zeitpunkt der Verwandlung oft dann, wenn wir uns unserem Vorhaben absichtslos mit einer weiten, offenen und freundlichen Einstellung und dennoch bestimmt zuwenden.

Schmerzen mit Achtsamkeit begegnen

Lebender Beweis dafür sind die beiden Buch-Autoren Vidyamala Burch und Danny Penman. Beide hatten schwere Unfälle mit dem Auto beziehungsweise dem Gleitschirm gefolgt von zahlreichen Operationen und verbunden mit heftigen Schmerzen. Beide haben ihre chronischen Schmerzen mit Hilfe ihrer geistigen Kräfte überwunden. Vidyamala berichtet, dass ihr die Erkenntnis, dass sie nur den gegenwärtigen Augenblick aushalten musste und konnte, Zuversicht gab. Ihre Qualen ergaben sich zum großen Teil aus der Angst vor der Zukunft – den zukünftigen Augenblicken des Schmerzes.  Mittlerweile hat sie Frieden mit ihrer Situation geschlossen und empfindet ihr Leben mit Rollstuhl als wundervoll. Sie sagt, dass Achtsamkeit ihr dieses unbezahlbare Geschenk gemacht hat.

Danny konnte mit Hilfe von Achtsamkeitsübungen erleben, wie der Schmerz sich von ihm entfernte, er fühlte sich weniger „persönlich“ an, beinahe so, als sähe er ihn im Fernsehen oder wie durch einen Nebel, statt ihn direkt zu erleben. Seine Verletzungen tun manchmal noch weh, aber sie rauben ihm nicht mehr das Leben oder halten ihn davon ab, aus den Vollen zu schöpfen.

Aus ihren eigenen Erfahrungen haben die beiden ein Programm zum achtsamen Umgang mit chronischen Schmerzen entwickelt und 2015 ein Buch mit dem Titel „Schmerzfrei durch Achtsamkeit“, veröffentlicht, dass ein 8-wöchiges Übungsprogramm enthält. Dort beschreiben sie auch eindrücklich ihre eigene Geschichte und Erlebnisse im achtsamen Umgang mit ihrem Schmerz, die ich auszugsweise oben beschrieben habe.

Lass dich von dem Beispiel der beiden ermutigen und wende jetzt meine ZEN-Übung an. Du kannst sie bei akuten und bei chronischen Schmerzen einsetzen, wenn du unter Rücken-, Kopf- oder Nackenschmerzen leidest oder mit den Folgeerscheinungen einer OP oder eines Unfalls zu kämpfen hast.

Ich freue mich, wenn du unten in der Kommentarfunktion DEINE Erfahrungen teilst oder mir eine Nachricht per E-Mail sendest.

Hier kannst du dir meine 3 Tipps zum hilfreichen Umgang mit körperlichem Schmerz als kurze Videobotschaft anschauen.

Da körperlicher Schmerz auch stark mit Stress verbunden ist und somit unser Nervensystem zum Überborden bringt, habe ich hier noch ein paar Tipps für dich, wie du dein Nervensystem harmonisieren kannst:

Tipp 1: Übe regelmäßig die Wechselatmung aus dem Yoga

Eine gute Anleitung findest du hier.

Tipp 2: Mache regelmäßig Entspannungsübungen

Mit regelmäßig meine ich mindestens einmal wöchentlich. Meine Lieblingsübungen sind Yoga Nidra, Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training und geführte Fantasiereisen.

Tipp 3: Übe dich darin, möglichst viele Momente und Aktivitäten im Alltag bewusst wahrzunehmen

So bewahrst du dich selbst davor in stressverschärfenden und negativen Grübelspiralen stecken zu bleiben. Erinnere dich auch immer wieder daran, wie deine Lebensqualität und dein Lebensgefühl ohne Schmerzen waren, um die Verknüpfung dieser Nervennetzwerke zu stärken.

Tipp 4: Kultiviere Dankbarkeit und Großzügigkeit

Notiere dir jeden Abend drei Dinge, für die du dankbar bist oder über die du dich gefreut hast. So programmierst du dein Gehirn auf Positivität. Und erlebst, dass es auch mit Schmerzen jede Menge freudvoller Momente in deinem Leben gibt. Es fällt nicht alles deinen Schmerzen zum Opfer.

Tipp 5: Komm in Bewegung

Denn durch Bewegung werden Endorphine ausgeschüttet, die dich in eine positive Stimmungslage versetzen. Wenn du dich nicht bewegen und keinen Sport machen kannst, dann stell dir in Gedanken vor, wie du es tust. Es ist bewiesen, dass auch deine Gedankenkraft alleine Muskelaktivität erzeugt.

Tipp 6: Übe jeden Tag so, als ginge es um dein Leben. Denn darum geht es.

Aloha,

deine Ingrid

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