Wie alles begann..

Heute gibt es was zu feiern: Blogpremiere!

Herzlich willkommen bei Ka Nalu.
Die Wellen des Lebens reiten lernen

Sport beugt Erkrankungen vor

Immer wieder werde ich gefragt was ka nalu bedeutet und wie ich auf diesen Namen gekommen bin. Hier bekommst du die Antwort und erfährst, was dieser Name mit meiner persönlichen Geschichte zu tun hat. Und wer weiß: Vielleicht wird dich diese Geschichte auch dabei inspirieren, mehr Leichtigkeit in dein Leben zu bringen.

Ka nalu ist hawaiianisch und bedeutet „Die Welle“. Auf Grund meiner haitianischen Wurzeln bin ich dem Inselleben und dem Meer sehr verbunden. Wasser zieht mich magisch an und ich liebe es, stundenlang aufs Meer zu blicken. Dort fühle ich mich zu Hause.

Stürmische Zeiten

In meinem Leben gab es einige Höhen und Tiefen, Auf und Abs und Umwege. Zu den Tiefen und dunklen Seiten zähle ich eine zweijährige Phase extremer körperlicher, mentaler und emotionaler Erschöpfung. Mit dem Resultat, dass ich 2012 einen sechswöchigen Rehaaufenthalt hatte. Und schon zwei Jahre später musste ich wegen eines Skiunfalls erneut eine Rehamaßnahme wahrnehmen.

Wie kam es dazu?

Selbstgewählt habe ich ein Jahrzehnt in einem Beruf verbracht, der mir keine Freude bereitet hat und dessen Sinnhaftigkeit mir vollkommen abging. Nach dem Studium der Biologie hatte ich keine Ahnung, wo meine berufliche Reise hingehen soll und für was ich wirklich brenne. Drei Dinge waren wir wichtig: der Beruf sollte abwechslungsreich und spannend sein, mir die Möglichkeit bieten beruflich zu reisen und gute Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten ermöglichen.

Meine berufliche Laufbahn in der Arzneimittelforschung und -entwicklung begann. Damals das Naheliegendste, da ich mich bewusst gegen eine universitäre Karriere entschieden hatte. Dabei hatte ich nicht bedacht, dass ich ein absoluter Bewegungs- und überhaupt kein Sitzmensch bin! Und wie sah mein Berufsalltag in Wirklichkeit aus? Mindestens 60 Stunden die Woche sitzen! Im Büro, in Meetings, in Flugzeugen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Immer am Rennen. Immer einsatzbereit. Heute Berlin, morgen Prag, übermorgen Australien. Guter Verdienst und Anerkennung in einem internationalen Umfeld.

Von klein erlebte ich: der Beruf bestimmt das Leben. Alle persönlichen Belange, Ziele und Wünsche sind um die Anforderungen der Arbeit herum zu organisieren. Ich war es gewohnt, zu funktionieren und meine Bedürfnisse hinten anzustellen.

Meinen Arbeits- und Lebensstil zu hinterfragen, kam mir nicht in den Sinn. Zu unpassend, unbequem und konfrontierend wäre das für mich gewesen.

Das hohe Tempo ohne Regenerationspausen setzte ich in meiner Freizeit fort, denn das Leben sollte schließlich aus mehr als nur Arbeit bestehen. Die fehlende Erfüllung am Arbeitsplatz versuchte ich mit Freizeitabenteuern und dem wohligen Zugehörigkeitsgefühl in meinem Freundeskreis auszugleichen.

Die Folge: Ich verlor völlig die Verbindung zu mir selbst. Bis ich irgendwann die massiven Stresssymptome meines Körpers nicht mehr als vorübergehende Nebenwirkungen abtun konnte. Meine Welt wurde immer grauer, schwerer und leerer. Schlafen war nicht mehr erholsam. Aktivitäten, die mir früher Freude bereitet hatten, empfand ich als zusätzliche Belastung. Selbst das Positive in meinem Leben verarbeitete ich stressartig und befand mich in einer Dauerspirale der Unzufriedenheit und Nörgelei. Ich war ständig krank, mein Darm rebellierte und ich fühlte mich mit allem überfordert.

Und das soll’s jetzt gewesen sein?

Nach meinem Rehaaufenthalt 2012 war klar, so wie bisher kann es nicht weiter gehen.
Ich war voll arbeitsfähig in die Reha aufgenommen und voll arbeitsfähig entlassen worden. Und selbstverständlich am Folgetag nach der Entlassung wieder im Büro. Von außen betrachtet war alles wie zuvor. In mir sah es allerdings anders aus: Ich wollte nicht mehr funktionieren, durchhalten, ausharren und auf bessere Zeiten hoffen, die vielleicht nie kommen. Freude und Unbeschwertheit sollten wieder Einzug in mein Leben finden. Es war höchste Zeit, die Sackgasse zu verlassen. Im November 2012 kündigte ich meine unbefristete Festanstellung.

Neue Wege gehen

Sport begleitet mich schon seit Beginn meiner Berufstätigkeit. Über die Jahre hinweg habe ich mich kontinuierlich als Sporttrainerin aus- und weitergebildet und bereits nebenberuflich Erfahrung gesammelt. Hier sah ich ein sinnstiftendes Umfeld für meinen weiteren beruflichen Werdegang. Trotz zahlreicher Zertifizierungen und Unterrichtserfahrung stellten sich mit meiner Kündigung Existenzängste ein. Meine alten Bekannten – das Gefühl der Überforderung und die Selbstzweifel – kehrten zurück.
Mein rettender Anker: eine Teilzeitanstellung im öffentlichen Dienst. Rückblickend ein Glücksfall, da mir diese Anstellung zum einen eine anderthalbjährige Ausbildung zur Trainerin für Achtsamkeit Resilienz ermöglichte und zum anderen genügend Zeit gab, mich konsequent um meine Gesundheit und einen ausgeglichenen Energiehaushalt zu kümmern.

Die Wellen des Lebens reiten lernen

Der neu gewählte Weg war alles andere als geradlinig. Ich habe so einige Umwege genommen und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Im März 2014 rissen bei einem unspektakulären Skisturz Kreuz- und Innenband. Ungünstige Voraussetzungen für eine Sporttrainerin. Ich war froh, dass im Monat ausreichend Gehalt aus meiner Teilzeitanstellung auf meinem Konto einging. Das sicherte mir meine Lebenshaltungskosten. Retrospektiv war diese Verletzung eine gute Lehrmeisterin. Heute bin ich dadurch eine bessere Trainerin, habe Freude an der Langsamkeit gewonnen und eine neue Ebene der Zeiterfahrung kennen gelernt.

Das Leben hat mich gelehrt, dass jede unangenehme Veränderung unbezahlbare Chancen mit sich bringt. Um es mit den Worten von Jon Kabat-Zinn zu sagen: “Wir können die Wellen des Lebens nicht stoppen, aber wir können lernen auf ihnen zu surfen.”

So schließt sich der Kreis zu ka nalu – der Welle. Heute surfe ich als Vollzeit Soloprenesse die Wellen des Lebens und des Meeres.
Das bedeutet für mich:

  • Mein Leben selbstbestimmt in Einklang mit meinen Bedürfnissen und Werten zu gestalten
  • Gleichmut für das tägliche Auf und Ab des Lebens zu kultivieren
  • Mich mit meiner inneren Stärke zu verbinden
  • Hindernisse als Herausforderungen zu sehen, an denen ich wachsen kann
  • Veränderungen mit Experimentierfreude und Gelassenheit anstatt mit Angst und Widerstand zu begegnen
  • Loslassen, was mich nicht glücklich sein lässt
  • Die Perspektive wechseln, mein Mindset entrümpeln, aus dem Mangel in die Fülle denken
  • Zeit an meinem liebsten Ort, dem Meer, zu verbringen

Danke, dass du hier bist und Premiere mit mir feierst!

Schau gerne regelmäßig hier vorbei und hol dir Impulse und Ideen für dich – damit du dein Ziel nie aus den Augen verlierst. Ich freue mich auf deinen nächsten Besuch.

Alles Liebe und

Aloha!

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